LEKTION ALS PODCAST HÖREN

»Man kann nicht nicht kommunizieren.«1

Paul Watzlawick, Kommunikationswissenschaftler

UND WAS BEDEUTET DAS?

Mit Worten verständigen Sie sich immerzu – ob im Pflegealltag oder im privaten Umfeld. Meistens redet man dabei einfach »drauf los«. Es gibt aber ein paar hilfreiche Tipps, mit denen die Kommunikation mit Kollegen, Angehörigen, Patienten oder Bewohnern besonders gut funktionieren kann. Achten Sie bei Ihren nächsten Gesprächen auf Folgendes:

  • Botschaften in Ich-Form formulieren
  • Informationen in vollständigen Sätzen verpacken
  • Anliegen möglichst konkret beschreiben
  • Man kommuniziert aber nicht nur mit Worten – auch die Gestik und Mimik – also unsere gesamte Körpersprache – vermittelt bestimmte Einschätzungen oder Haltungen.

AUF IN DIE PRAXIS: DIE SBAR-METHODE2

Background

Welcher Hintergund liegt vor?

Situation

Was ist (jetzt) passiert?

Assessment

Was halte ich für das Problem?

Recommendation

Was würde ich zur Problemlösung tun?

  1. Watzlawick, P., Beavin, J. H. & Jackson, D. D (1969). Menschliche Kommunikation. Stuttgart/Wien: Huber Verlag, S. 51.
  2. Pilz, S., Poimann, H., Wiesmann, A. & Weber, H. (2015). Kommunikation mit SBAR als Tool zur fokussierten Kommunikation. Verfügbar unter: http://www.gqmg.de/Dokumente/ag_komm_qm_rm/Arbeitshilfe_bessere_Kommunikation_02_SBAR.pdf (Stand: 19.12.2019).